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Dinkel-Nuss-Brot ohne Gehen mit Start im kalten Ofen

DINKEL-NUSS-BROT OHNE GEHEN MIT START IM KALTEN OFEN

Dies ist ein wirklich gelungenes Brot für Faule, also genau das richtige für mich in einer Zeit, wo einfach mal schnell ein frisches Brot her muss, weil man doch nicht gerne aus dem Haus zum Bäcker geht. Und ja, jetzt kommt der Witz des Tages: es kann nur gebacken werden, wenn ihr mindestens noch Trockenhefe, das neue Gold, im Haus habt.

 

Das Brot bzw. das Rezept ist aus zwei Gründen besonders "faul" - zum einen muss der Teig nicht extra gehen und betüdert werden, auch wenn jeder echte Brotfanatiker bei wenig Gehzeit und viel Hefe nun die Krise bekommt. Und zum anderen spart man sich separate Arbeitsgänge wie Ofen vorheizen und Brot dehnen und falten - der Teig wird einfach fertig gerührt, kommt dann in eine Form und dann ab in den kalten Ofen. Die Gärzeit findet statt, derweil der Ofen warm wird, die Backzeit schließt gleich an, eine Stunde später: fertig. Und es ist megalecker, leicht nussig und bleibt schön feucht. Perfekt für eine Käsestulle oder einen Kräuterquark zum Abendbrot.

 

DINKEL-NUSS-BROT OHNE GEHEN MIT START IM KALTEN OFEN
DINKEL-NUSS-BROT OHNE GEHEN MIT START IM KALTEN OFEN
DINKEL-NUSS-BROT OHNE GEHEN MIT START IM KALTEN OFEN

Info

für 1 Brot in einer 23,5x13,5-Form*

10 Minuten Vorbereitungszeit

60 Minuten Backzeit bei Kaltstart im Ofen

190°C Ober- und Unterhitze

 

WerkzeugE & Maschinen

Zutaten

700 g Dinkelmehl 630

150 g zarte Haferflocken

100 g Sonnenblumenkerne

50 g Leinsamen

100 g Pekanüsse, mittelfein gehackt

50 g Mandeln, mittelfein gehackt

1 Päckchen Trockenhefe

2 TL Zucker

2,5 TL Salz

1/2 TL Schabzigerklee

600 ml lauwarmes Wasser

 

Zubereitung

1. Gebe die Trockenhefe mit dem Zucker und einem Teil vom Wasser in eine kleine Schüssel und berühre sie kurz und lass sie dann stehen. Die Hefe fängt sehr schnell an zu blubbern und ist somit "gestartet".

 

2. Zerkleinere die Nüsse mittelfein, es können noch Stücke erkennbar sein, im Zerhacker oder mit dem Messer.

 

3. Gebe alle trockenen restlichen Zutaten in eine Schüssel und vermenge diese. Gebe dann das Wasser und das Hefewasser dazu und verrühre alles zu einem homogenen, leicht reißenden Teig mit dem Handrührer und den Teigknethaken. Der Teig muss keinen festen Klumpen ergeben, sondern kann noch etwas klebrig sein. Gib bei Bedarf noch etwas mehr Flüssigkeit hinzu.

 

4. Die Form muss nicht gefettet werden, die ist super antihaftend. Gib die Teigmasse hinein und verstreiche dann mit dem Teigschaber die Oberfläche sehr glatt, in dem du etwas Wasser mit dem Schaber auf den Teig streichst. Die Oberfläche sollte am Ende wässrig glänzen. Steche dann mit der Teigkarte in der Mitte ca. 3 cm Tief einen Schnitt innen Teig. Hier geht das Brot nachher auseinander.

 

5. Stelle die Form auf die unterste Stufe in den Ofen und stelle den Ofen bei 190°C Ober- und Unterhitze an und den Timer auf 60 Minuten.

 

6. Das Brot sollte nach dieser Zeit gut aufgebrochen und knusprig aussehen und beim drauf klopfen hohl klingen. Nehme das Brot dann direkt aus der Form und lass es vor dem Anschneiden komplett auskühlen. 

 

Quelle

Eigenes Rezept.

 

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