Zimtwaffeln

ZIMTWAFFELN

 

Vorweg kurz in eigener Sache: kochen und backen kostet Geld, Küchengeräte und gute Zutaten ebenso. Neben all der Liebe, die ich da hineinstecke, aber die ist ja kostenfrei und immer gut investiert. Wen wundert es, dies ist nichts neues. Man bekommt dafür leckeres Essen, schöne Fotos und glückliche Leser. Wenn Du, lieber Leser, auch glücklich bist und dabei etwas an mich zurückgeben möchtest, benutze doch vor dem Shoppen bei Amazon einfach einen Werbelink* aus diesem Blog. Du musst dabei gar nicht eines der abgebildeten oder beworbenen Produkte zum Beispiel von hier kaufen. Oder eines der Bücher von hier. Es reicht, wenn Du aus meinem Blog zu Amazon herüber hüpfst und dann das dort kaufst, was Du eh kaufen wolltest. Was das bringt? Ein paar klitzekleine Werbekröten aus dem Amazon-Affiliate-Programm für mich, aus denen ich am Ende des Jahres ein neues Waffeleisen oder ein neues Kochbuch kaufen kann. Wer Du bist, ist dabei für mich nicht zu erkennen, also keine Sorge, Du kannst auch ganz wilde Sachen kaufen, die nichts mit Essen zu tun haben. Oder diesen Waffelautomaten, der ist toll.

 

 

Je mehr ich über die Sache mit dem Bloggen nachdenke, desto mehr komme ich darauf, woher das eigentlich so kommen musste. Es liegt einfach in meinen Wurzeln. Der Opa zum Beispiel hat das Buch auf den Fotos mal selbst in den Händen gehalten. Zu seiner Ausbildung in einem Pharmaunternehmen vor vielen, vielen Jahren. Als Auszubildender muss er das Werk dabei irgendjemandem abgekauft haben, denn sein eigener Name steht da gar nicht drin. Dafür viele viele Erklärungen zu allen möglichen pflanzlichen und chemischen Komponenten, Zutaten für Medizin oder was auch immer. Und der Name Rezept zeigt ja schon, wo das eigentlich alles herkommt mit dem Essen.

 

Der Opa hat mich dann wohl auch mit dem Fotografieren infiziert. Und die Oma und die Mama mir den Blick für gute Kompositionen vermittelt. Beide haben mal gemalt, die Mama hat nur nie geglaubt, wie toll sie das kann und es dann wieder sein gelassen. Dafür fotografiert sie jetzt auch und zwar wunderschöne Blumenbilder. Der Papa hat die Sache mit der Technik ins Spiel gebracht, mich schon früh an allem Möglichen werkeln, auseinanderbauen und wieder zusammenlöten gelassen und ohne Motor und Strom wäre es ja in der Küche nur halb so schön. Und der Bruder steuert die Wortliebe hinzu. Von wem er das mit dem Schreiben nur hat? Vielleicht schafft er es ja irgendwann mal, sogar einen Roman fertig zu erstellen? Ein Kochbuch hat er schon geschafft. Ein ganzes eigenes: Jahrein, jahraus auf Münsters Wochenmarkt: Gesichter, Geschichten und Gerichte (Dom und Deubel )*. Ich hab ja nur in 100 Foodblogger haben wir gefragt - VierJahreszeiten - 100 Lieblingsgerichte* mit einem einzelnen Rezept mitgemacht. Wahrscheinlich, weil ihnen bei 79 Foodbloggern die Ideen ausgegangen sind, wen sie denn noch fragen können, mitzumachen. Aber immerhin. 

 

Zurück zum heutigen Rezept. Es gibt Zimtwaffeln. Mit einem meiner 6 Waffeleisen gebacken, denn diese formschönen Kekse werden tatsächlich in einem Eisen hergestellt. Was unheimlich praktisch ist, denn man hat ruckzuck diese knusprigen kleinen Leckereien parat, auch, wenn der Besuch ziemlich kurzfristig vor der Tür steht. Zudem hantiert man nicht mit flüssigem Teig, sondern mit kleinen ausgerollten etwas festeren Teigkugeln, die dann im Waffeleisen zerdrückt und geformt werden. Die Küche wird also auch kein Chaos. Probier mal selbst!

 

ZIMTWAFFELN

 

Rezept für eine Ladung Zimtwaffeln aus dem Zimtwaffelautomat*

 

250 g weiche Butter

200 g Zucker

2 Eier

500 g Mehl

1/2 TL Vanillepulver Bio*

1/2 Päckchen Backpulver

Prise Salz

2 TL Zimt

 

ZIMTWAFFELN

 

1. Vermenge die weiche Butter auf hoher Stufe mit dem Quirl zusammen die dem Zucker und gib danach ein Ei nach dem anderen dazu, bis eine fluffige, schaumige helle Masse entstanden ist.

 

2. Mische in einer zweiten Schüssel die staubigen Zutaten gut miteinander. Gib sie danach portionsweise in die Butter-Zucker-Ei-Mischung. Der Teig ist relativ fest. Teile ihn nun in 3 Portionen und forme ca. 2 cm dicke Rollen, die Du in Frischhaltefolie einwickelst und kalt stellst. Wenn Du viel Zeit hast, auch über Nacht, das muss aber nicht sein.

 

3. Wenn die Teigrollen etwas fester geworden sind, heize das Waffeleisen vor. Nun schneidest Du von den Rollen Stücke ab, die ca. 15 g wiegen. Eine gleiche Grammzahl ist dabei wichtig, um gleichmäßig große Waffelkekse auszubacken. Rolle die Stücke zwischen Deinen warmen Handtellern zu Kugeln, die Du dann zu Kreisen platt drückst.

 

4. Belege pro Backgang alle Waffelbuchten mit einem dieser Teigkreise und drücke den oberen Waffeldeckel darauf zu. Wende ruhig etwas Kraft auf, denn die Teiglinge sollen ja zu flachen Keksen ausgebacken werden und dabei das schöne Zimtwaffelmuster von dem Eisen bekommen. Die Menge ist so bemessen, dass die genau richtige Dicke entsteht, ohne das etwas am Rand rausgedrückt wird. Wenn doch Teig überquillt, drücke weniger fest. Das Eisen meldet sich mit grünem Licht, wenn eine Fuhre fertig ist. Ich habe beim Backen keinerlei Öl oder Fett gebraucht, die Beschichtung reicht aus, damit sich alles gut löst.

 

5. Nach jedem Durchgang hebst Du die Kekse vorsichtig auf ein Abkühlgitter. Sie sind jetzt noch sehr zerbrechlich und werden erst durch das Abkühlen knusprig gut. Die Aufbewahrung geht am besten in einer Keksdose, wenn überhaupt etwas übrig bleibt.

 

Lass es Dir schmecken. Sei glücklich!

 

ZIMTWAFFELN

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Kommentare: 4
  • #1

    Susanne (Montag, 29 Januar 2018 09:10)

    Ah, da ist meine Waffeleisensammlung ja recht bescheiden dagegen. Was mich dann andererseits ins Grübeln bringt, weil...ohne Equipment keine Zimtwaffeln. Mist.

  • #2

    Veronika (Montag, 29 Januar 2018 16:50)

    Liebe Kathrin, toller Post! Ich kann den Duft der Zimtwaffel in dem Post riechen! :)

  • #3

    SANDDORN & SEEGRAS (Montag, 29 Januar 2018 19:01)

    Liebe Susanne, so eine klitzekleine Waffeleisenerweiterung fällt doch bestimmt niemandem auf, hust. Aber es sit auf jeden Fall ein wichtiges Eisen, das für die Zimtwaffeln! Liebe Grüße, Kathrin

  • #4

    SANDDORN & SEEGRAS (Montag, 29 Januar 2018 19:02)

    Liebe Veronika, vielen Dank für Deine Worte! Es duftet wirklich, hach! Liebe Grüße, Kathrin