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Linsen, Bohnen, Erbsen und Co.: Das Hülsenfrüchte-Kochbuch 150 kreative Rezepte mit Proteinpower

Linsen, Bohnen, Erbsen und Co.: Das Hülsenfrüchte-Kochbuch 150 kreative Rezepte mit Proteinpower

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"Hülsenfrüchte gelten als kleine Kraftpakete und spielen in der pflanzlichen Ernährung eine große Rolle: Sie liefern hochwertiges Eiweiß – mehr als jedes Gemüse und auch mehr als Quinoa. Einige Bohnensorten schlagen in diesem Punkt sogar die viel gepriesenen Chiasamen. Sie stecken voller Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und sind daher gut für die Verdauung und einen gesunden Darm. Außerdem halten sie den Cholesterinspiegel in Schach und den Blutzuckerspiegel stabil. Kein Wunder also, dass die kleinen Kraftpakete im Zuge des gestiegenen Gesundheitsbewusstseins in der Bevölkerung immer beliebter werden. Viele der Hülsenfrüchte sind dazu auch noch regional und tragen zu einer nachhaltigen Ernährung bei. Und dass die kleinen Powerspender auch noch unglaublich vielfältig in der Verwendung sind, man mit ihnen sogar backen kann, zeigen die 150 köstlichen Rezepte in diesem Buch. Von Schwarze-Bohnen-Brownies, Rote-Linsen-Lasagne oder Zitroniger Spinat-Hummus hier findet jeder sein Lieblingsgericht. Alle Rezepte sind vegetarisch, dazu gibt es Anregungen für vegane Varianten oder auch mal in Kombination mit Fleisch oder Fisch. Nachkochen, satt essen, satt bleiben, gut fühlen! Mit den vielfältigen Rezepten in diesem vegetarischen Kochbuch machen Erbsen, Bohnen und Linsen gesund und glücklich!"

 

Dieses Buch bringt alles mit, was man zum Thema Linsen, Bohnen & anderer Hülsenfrüchte so wissen kann und vor allem tolle Rezepte. Es kommt in etwas kleinerem, fast quadratischem Format daher, was ich persönlich immer nicht so gut finde, bringt viele schöne Foodfotos mit und eignet sich vor allem für Anfänger, da viele bekannte Gerichte enthalten sind. Es hat (leider) kein Lesebändchen und das Papier ist angenehm, vielleicht etwas zu glatt. Aber auch dies sind ganz spezielle Wahrnehmungen. Erstmalig veröffentlicht wurde es in Amerika 2021 unter dem Titel "The Bean Cookbook" und von dort in das Deutsche transportiert.

 

Inhaltlich ist es nach einer Einleitung "klassisch" nach Mahlzeiten gegliedert und nicht nach den entsprechenden Zutaten, hier kann man dann wahlweise das Register zu Rate ziehen. Ich neige bei Themenbüchern immer eher zu einer Einteilung nach dem, was ich gerade verkochen möchte, zumal viele Rezepte ja auch zu verschiedenen Gerichten und Tageszeiten passen, daher finde ich das Buch hier anders sortiert, als ich es gerne hätte. Die Kapitel sind dabei "Frühstück & Brunch", "Snacks & Aufstriche", "Suppen & Eintöpfe", "Salate & Beilagen", "Bratlinge & Tacos", "Schmorgerichte & Currys", "Aufläufe & Gratins" sowie "Desserts".

 

In der Einleitung erfahre ich zuerst allerlei wissenswertes zu Hülsenfrüchten an sich, ein kleiner Werbeblock in Sachen Proteine, Kosten, CO2-Bilanz & Co sozusagen. Insbesondere bei den Quellen hapert es mal wieder völlig an Angaben, was ich immer sehr schade finde, da es einige "Behauptungen" durchaus untermauern würde, z.B. die Mengenverhältnisse beim Wasserverbrauch für den Anbau von Hülsenfrüchten vs. der Zucht von Rindern für den Fleischkonsum. Es folgen dann noch ein paar Doppelseiten zur Warenkunden inkl. kleinen Bildern der verschiedenen Bohnensorten und eine Garzeitentabelle, was ich sehr wichtig finde, auch für die Varianten Kochtop, Schnellkocher usw. - auch zum Thema Sprossen folgt eine kurze Einleitung, welche auch gleich im ersten Rezept Einlass finden.

 

Nun zu den Rezepten. "Mungobohnen-Avocado-Toast" ist das erste und eines der vielen veganen Rezepte in diesem Buch. So habe ich es aber auch nicht anders bei diesem Thema erwartet und die paar "vegetarischen" Zutaten wie z.B. saure Sahne sind bei Bedarf schnell ersetzt. Wie das erste Rezept erlebe ich viele dieser Art: einfach, eigentlich bekannt und dann doch wieder neu, inspirierend. Hier wird nicht einfach ein Avocado-Toast serviert sondern ein leckerer Mungbohnen-Aufstrich unten drunter und darüber die passenden Sprossen. Einfach, lecker, könnte aber doch der Renner auf jeder Frühstückskarte am Prenzlauer Berg werden. Yummi. Auch die ein paar Seiten später folgenden Shakshuka: nicht "normal" nur mit Tomate und Paprika sondern auch noch roten Linsen. Das passt voll für mich und wird ausprobiert. Anstelle der Eier bekomme ich eine vegane Idee mitgeliefert, prima. Auch das nächste Rezept, Spargel mit grünen Linsen und pochiertem Ei, gefällt.

 

Insgesamt finde ich so in jedem Kapitel Gerichte, die ich kenne, die teilweise aber eben einen kleinen Twist haben, den es sich auszuprobieren lohnt. Bei den Snacks z.B. die mit gelber Linsencreme gefüllten Eier, einen Kichererbsensalat mit Kirschen, den ich mir vormerke oder aber ein Schmorgericht mit süßsaurem Rotkohl und braunen Linsen mit Fenchel und Apfelessig, sehr verlockend. Ich finde aber auch jede Menge Bekanntes, wie die indischen Klassiker oder eben eine Linsenbolognese. Die Rezepte scheinen dabei alle gut übersetzt zu sein und auch bei den Mengenangaben liest sich alles korrekt. 

 

Alles in allem ist dieses Buch für alle zu empfehlen, die an einem Ort viele Rezepte für Hülsenfrüchte suchen und dabei vor allem vegetarisch/vegan essen möchten. Dies bietet das Buch mit vielen schönen Fotos an fast jedem Rezept in Hülle und Fülle, vom Klassiker bis zum Twist.

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LESEPROBE

Angaben zum Buch

Tami Hardeman

Linsen, Bohnen, Erbsen und Co.: Das Hülsenfrüchte-Kochbuch 150 kreative Rezepte mit Proteinpower

ISBN 978-3-8310-4404-7 256 Seiten, 204 x 224 mm Über 180 farbige Fotos

DK Verlag Dorling Kindersley

TrANSPARENZ & QUELLEN

Das Kochbuch "Linsen, Bohnen, Erbsen und Co." von Tami Hardeman wurde mir für diese Rezension kostenfrei vom Verlag Dorling Kindersley zur Verfügung gestellt. Es fand keine Vergütung dieses Artikels statt. Der Text zur Rezension basiert auf meiner eigenen Bewertung und wurde nicht mit dem Verlag abgestimmt. Quellen Bilder & Zitate: Verlag.

 

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